Wonderful Days (Korea 2003)
Einleitung
| Default: | Soweit ich zurückdenken kann, hat es immer geregnet. |
|---|---|
| Default: | Legenden berichten von riesigen Kontinenten und großen Städten, die vor der Katastrophe existierten. |
| Default: | Doch dies sind nur verblasste Erinnerungen an den Ruhm der Vergangenheit. |
| Default: | Unsere Vorfahren sahen die Katastrophe kommen, zogen sich auf die Insel Sisil im Pazifik zurück... |
| Default: | ...und erschufen dort eine neue "Arche Noah": Die von allein wachsende Stadt ECOBAN. |
| Default: | ECOBAN gewinnt seine Energie aus Umweltverschmutzung. |
| Default: | Tausende Schiffe mit Flüchtlingen trafen ein. |
| Default: | Doch ECOBAN duldete die verseuchten Flüchtlinge nicht innerhalb der Stadt. |
Auf einer Ölförderplattform(?), betrieben von Marrianern, stellen ECOBAN-Techniker per Kran ein schweres Bauteil auf.
| Jay: | Die Sicherheit der Arbeiter dort unten ist in Gefahr! |
|---|---|
| Jay: | Ich bitte Sie, die Arbeiten dort sofort zu stoppen! |
| Adjutant: | Wen kümmert das? Das sind doch nur Tiere. |
| Adjutant: | Die sind zum Arbeiten da, nicht zum Verhätscheln! |
Eine Explosion unter Wasser bringt Teile des Bauwerks zum Einsturz.
| Adjutant: | Elendes Pack! |
|---|---|
| Adjutant: | Die sind nicht mal die Nahrung wert, die sie fressen! |
Immer mehr Teile des Gebäudes brechen zusammen, Marrianer werden darunter begraben.
| Adjutant: | Das ist reine Zeitverschwendung. |
|---|---|
| Adjutant: | Wir sollten das alles einfach verbrennen. |
Daher vermute ich, dass wir uns auf einem Ölfeld von Marr befinden.
Einer seiner Leute kommt hinzu:
| Default: | Sir! Bitte, helfen Sie uns, schnell! |
|---|---|
| Default: | Sie werden alle getötet werden! |
Doch der Adjutant hat den Schauplatz bereits abgeschrieben:
| Adjutant: | Ihr ruiniert unsere gesamte Ausrüstung! |
|---|---|
| Adjutant: | Kappt die Verbindung! |
| Default: | Wie bitte? Das können Sie nicht machen! |
| Default: | Dort unten sind doch noch Menschen! |
Der Adjutant tritt seinen Untergebenen in den Bauch:
| Adjutant: | Ich erinnere mich nicht, nach Ihrer Meinung gefragt zu haben! |
|---|---|
| Adjutant: | Verbindung kappen! |
| Default: | Nur über meine Leiche! |
| Adjutant: | So, so - über Ihre Leiche? |
| Adjutant: | Jay, tun Sie ihm den Gefallen. |
| Jay: | Das gehört nicht zu meinen Pflichten, Sir. |
| Adjutant: | Wie bitte? |
Der Mann zieht ein Messer, aber der Adjutant schießt schneller...
| Adjutant: | Verbindung trennen, sofort! |
|---|
Und sein Befehl wird befolgt.
Der Adjutant 'staucht Jay zusammen':
| Adjutant: | Ihre oberste Pflicht ist es, meine Befehle auszuführen! |
|---|---|
| Adjutant: | Sie kehren sofort zu ECOBAN zurück! |
Titel und Credits - und eine wundervolle lange Motorrad-Passage mit Jay...
| Default: | Wundervolle Tage |
|---|---|
| Credits: | Kim Sung Yong |
| Credits: | Kang Han Young |
| Credits: | Lee Kyung Hak, Hwang Kyung Sun, Park Sun Min |
| Credits: | Park Joon Yong, Kim Moon Sae |
| Credits: | Yoon Yong Gee |
| Credits: | Lee Suk Yun |
| Credits: | Jung Yoon Chul |
| Credits: | Jung Mi |
| Credits: | Jo Taek Yon |
| Credits: | Hong Sung Hoo, Park Yong Min |
| Credits: | Shim Chae Il |
| Credits: | Lee Soon Kwon |
| Credits: | Park In |
| Credits: | Kim Suk Won |
| Credits: | Won Il |
| Credits: | Kwong Jae Young |
| Credits: | Han Jae Suk |
| Credits: | Regisseur: Kim Moon Seng |
In einem Aufzug innerhalb von ECOBAN: Jay beklagt sich bei Simon über den Adjutanten:
| Jay: | Was denkt sich dieser Adjutant eigentlich? |
|---|---|
| Jay: | Versucht er, einen Aufstand zu provozieren? |
| Jay: | Oder versucht er einfach nur, die Marrianer abzuschlachten? |
| Simon: | Er tut alles, was in seinen Möglichkeiten steht,... |
| Simon: | ...um die Verschmutzung zur Versorgung unseres DELOS-Systems zu vergrößern. |
| Simon: | Aber seine Methoden sind ganz schön riskant. |
| Simon: | Ich werde den Gouverneur bitten, etwas dagegen zu unternehmen. |
| Jay: | Das wird nichts nützen. |
| Jay: | Für die da oben zählen die Marrianer doch kaum mehr als Insekten. |
| Simon: | Du bist so weichherzig geworden, Jay! |
| Simon: | ECOBAN steckt in einer Krise! |
| Simon: | Du weißt, dass wir uns kein Mitleid leisten können,... |
| Simon: | ...wenn wir unser herrliches ECOBAN erhalten wollen! |
| Simon: | Beruhige dich! Lass uns hinuntergehen und die Hundertjahrfeier genießen. |
Die Hundertjahrfeier (ein venezianischer Maskenball?) ist farbenfroh. Simon betrachtet nachdenklich einen der Maskenträger (nämlich Shua), ohne ihn zu erkennen. Auch Jay ist nicht recht bei der Sache, und Simon bemerkt das:
| Simon: | Denkst du immer noch darüber nach? |
|---|---|
| Jay: | Ich bin nur etwas erschöpft. |
| Simon: | Dann lasse ich dich in den Innendienst versetzen. |
| Simon: | Hier ist alles viel ruhiger. |
Wenn er sich da mal nicht irrt...
Shua überrascht einen Wachsoldaten und bricht diesem das Genick. Jay unter der Dusche, immer noch nachdenklich... Shua dringt in das DELOS-Zentrum ein, löst aber einen Sicherheitsmechanismus aus:
| Simon: | Was ist los? |
|---|---|
| Default: | Eindringlingssalarm im Kontrollzentrum! |
| Simon: | Was!? |
| Default: | Der Sicherheitssensor wurde ausgelöst. |
Und zwar so laut und bunt, dass es auch der Eindringling merkt und gewarnt wird... ziemlich dilettantisch. ;-)
| Simon: | Sendet eine Patrouille ins Zentrum! |
|---|---|
| Simon: | Ich bin bereits unterwegs dorthin. |
Jay ist gerade mit dem Duschen fertig, als der Alarmruf bei ihr eintrifft:
| Default: | Patrouille 1 zum DELOS-Zentrum! |
|---|
Simon und vier seiner ECOBAN-Sicherheitsleute sind per Fluggeräten unterwegs ins DELOS-Zentrum. Shua probiert es unterdessen weiter und hat inzwischen das Passwort zum DELOS-System geknackt. Er kopiert den Inhalt einer Datenbank auf einen optischen Datenzylinder.
| Simon: | Dort steckst du also! |
|---|---|
| Default: | Die Sicherung dieser Plattform wurde gehackt, Sir! |
| Simon: | Nur diese eine Plattform? |
| Default: | Jawohl, Sir! |
| Simon: | Er wird nach dort drüben zu entkommen versuchen. |
| Simon: | Aktiviert die Propeller in Abschnitt 3! |
| Simon: | Ja, so ist es recht... |
Shua flieht per Aufzug nach oben; Simon gibt Anweisungen zur Einkreisung des Flüchtlings:
| Simon: | Alpha nach 330, Bravo nach 348! |
|---|---|
| Simon: | Charlie nach 353! |
Shua orientiert sich, zieht seine Waffe, flieht dann aber doch weiter. (Auch das ist dilettantisch: Er sollte wissen, dass er sich gegen eine solche Übermacht den Weg nicht frei schießen kann.) Die Verfolger stellen ihn und eröffnen das Feuer:
| Default: | Da ist er! |
|---|---|
| Default: | Ziel in Zone 3 gesichtet! Alpha, gehen sie nach 33! |
Vier weitere Sicherheitsleute auf Fluggeräten sind eingetroffen, darunter nun auch Jay.
Shua scheint in einer Sackgasse zu stecken, überspringt aber einen breiten Spalt und verschwindet in einem Abwassersystem.
| Default: | Wir haben seine Spur verloren, Sir! |
|---|---|
| Default: | Hier ist er auch nicht, Sir! |
Simon jedoch kommt auf die richtige Idee, als er ein Abflussrohr betrachtet.
Shua schaltet einen der von Simon aktivierten Propeller mit Hilfe eines kleinen Geräts vorübergehend aus und flieht weiter.
(Wenn er seine Flucht vorher so improvisiert hätte, wie es aussah, wieso hat er nun das passende Gerät dabei?)
| Simon: | Kontrollzentrum, Propeller 31 anhalten! |
|---|---|
| Simon: | Das ist Dr. Noahs Handschrift! |
Jay setzt sich von den anderen mobilen Verfolgern ab und verfolgt eine eigene Idee:
| Jay: | Kontrollzentrum, ich bin's, Jay. |
|---|---|
| Jay: | Öffnet den Zugang zum Zeitkapselraum. |
Und durch einen Luftschaft dringt Shua tatsächlich in den Zeitkapselraum (ein Museum?) ein. Simons Leute haben derweil seine Spur verloren:
| Simon: | Hat diese Ratte etwa auch noch Flügel bekommen? |
|---|
Shua glaubt, entkommen zu sein. Doch plötzlich öffnet Jay den Zugang zum Zeitkapselraum...
| Simon: | Jay, gib deine Position durch. |
|---|
(Kein guter Zeitpunkt für Sprechfunk - der Feind könnte mithören...)
| Jay: | Ich bin im Zeitkapselraum. Ich glaube, er ist hier. |
|---|
Es war eine Dummheit von Shua, den Globus zu bewegen - wenn Jay den gesehen hat, dann weiss sie, dass jemand hier ist.
Shua überlistet Jay und hält ihr seine Waffe an den Kopf; sie legt die ihre auf den Boden. Danach schlägt sie ihm seine Waffe aus der Hand und legt ihm (und sich selbst) Handschellen um ein Handgelenk! Doch Shua schafft es, seine Waffe wieder vom Boden aufzuheben...
| Simon: | Jay, melde dich! |
|---|
In diesem Moment kann Jay leider nicht auf Simons Funkruf antworten. Shua zerschießt die Handschellen-Verbindung sowie eine Anzahl der kostbaren Fenster. Dabei zeigt er Jay sein Gesicht... Jay bleibt fassungslos am Boden sitzen, als Shua in einen Abgrund springt.
Simon und Etha kümmern sich um ihre Kollegin Jay
| Simon: | Alles in Ordnung mit dir? |
|---|---|
| Jay: | Ja. |
| Simon: | Was ist passiert? |
| Jay: | Tut mir leid - fast hätte ich ihn gehabt. |
Was nicht wirklich Simons Frage beantwortet. ;-)
| Etha: | Wie konnte er überhaupt so weit kommen? |
|---|
Die ECOBAN-Führung analysiert ihre Lage:
| Adjutant: | Wir hielten unsere Sicherheitsmechanismen für unüberwindlich. |
|---|---|
| Adjutant: | Doch heute wurde ausgerechnet das DELOS-Zentrum infiltriert. |
| Adjutant: | Und der Verantwortliche dafür konnte unbehelligt entkommen. |
| Adjutant: | Er kannte sich im DELOS-Zentrum aus wie in seiner Westentasche. |
| Adjutant: | Ein paar Minuten mehr, und er hätte sich mit dem Hauptrechner verbinden können. |
| Adjutant: | Damit hätte er die gesamte Energie von DELOS freilassen können. |
| Gouverneur: | Die gesamte DELOS-Energie? |
| Adjutant: | Das ist korrekt. |
| Adjutant: | Genau wie bei diesem Sabotageakt vor 10 Jahren! |
| Gouverneur: | Sie denken also, er lebt noch? Dr. Noah, meine ich. |
| Adjutant: | Wir haben keinen Grund, das Gegenteil anzunehmen. |
| Adjutant: | Die Marrianer, diese Idioten, würden das System nie begreifen. |
| Adjutant: | Nicht einmal dann, wenn wir ihnen die Baupläne geben würden! |
| Adjutant: | Aber Dr. Noah kennt jetzt unsere Lage. |
Denn genau das ist die Information, die Shua erbeutet hat, wie wir später sehen werden.
| Adjutant: | Die Energie-Reserven von DELOS sind stark gesunken. |
|---|---|
| Adjutant: | ECOBAN hat inzwischen sogar sein Wachstum eingestellt. |
| Adjutant: | Wenn wir ihn weiterhin frei herumlaufen lassen,... |
| Adjutant: | ...dann wird er immer wieder versuchen, unser System zu zerstören. |
| Adjutant: | Wir können es uns nicht länger leisten, die Entscheidung aufzuschieben. |
| Adjutant: | Wir müssen die Ölfelder in Brand stecken,... |
| Adjutant: | ..um das verschmutzte Gebiet zu vergrößern! |
| Adjutant: | Allein das würde uns genügend Energie für die nächsten 50 Jahre liefern. |
| Adjutant: | Wir haben in dieser Angelegenheit bereits vor 10 Jahren entschieden. |
| Adjutant: | Es gibt keinen Grund, die geplante "Operation Marr" weiter zu verzögern. |
| Simon: | Das ganze Feld in Brand stecken, nur um ein paar Ratten zu fangen? |
| Simon: | Eine dieser Ratten hat es geschafft, hier einzudringen. |
| Simon: | Aber er ist gescheitert. Auf unsere Sicherheit ist Verlass. |
| Simon: | Sie mögen vielleicht nicht mehr sein als Tiere,... |
| Simon: | ...aber es sind Tiere, die wir brauchen, damit sie für uns arbeiten! |
| Simon: | Wenn wir sie zu stark unterdrücken, könnte das einen Aufstand auslösen. |
| Gouverneur: | Mehr Verschmutzung für mehr Energie! |
| Gouverneur: | Dies hat oberste Priorität! |
| Simon: | Ja, um mehr Energie zu bekommen, müssen wir das verschmutzte Gebiet vergrößern. |
| Simon: | Aber wenn wir die Marrianer töten, wer wird dann die Arbeit erledigen? |
| Simon: | Und wenn es auch nicht gerade wahrscheinlich sein mag: |
| Simon: | Was wäre, wenn es einen Aufstand geben würde? |
| Simon: | Die Marrianer sind ECOBAN zahlenmäßig 10:1 überlegen! |
| Adjutant: | Sie sind genauso schwach und unzuverlässig wie Ihr Sicherheitssystem. |
| Adjutant: | Wenn die Verschmutzung erhöht wird,... |
| Adjutant: | ...brauchen wir keine Ölfelder oder Arbeiter mehr! |
| Gouverneur: | Als Erstes verstärken Sie die Sicherheit in Marr und ECOBAN. |
| Gouverneur: | Dann suchen Sie nach dem Eindringling und finden heraus, woher er kam. |
| Gouverneur: | Diese Angelegenheit ist uns sehr wichtig. |
Die meisten Teilnehmer haben die Sitzung bereits verlassen, aber...
| Gouverneur: | Adjutant! |
|---|---|
| Gouverneur: | Bereiten Sie die Operation vor. Nur für den Fall... |
Dr. Noah und Shua analysieren die Ereignisse:
| Noah: | Nicht mal so etwas Einfaches kriegst du ohne Probleme hin? |
|---|---|
| Shua: | Dann geh doch und mach es selbst, alter Mann. |
| Noah: | Weil du heute den Alarm ausgelöst hast,... |
| Noah: | ...haben sie die Sicherheitstruppen verdoppelt! |
| Noah: | Nun ist es unmöglich, hinein zu gelangen und das DELOS-System abzuschalten! |
| Noah: | Jetzt gib mal die Daten her! |
| Noah: | Also... mal sehen, was es in diesem alten Koloss von Stadt Neues gibt. |
| Noah: | Aha. Dem DELOS-System geht anscheinend die Energie aus. |
| Noah: | Die Verschmutzung geht zurück. |
| Noah: | Das DELOS-System steht vor seinem Untergang. |
| Shua: | Falls das DELOS-System zusammenbricht, was wird dann aus ECOBAN? |
| Noah: | Wir werden endlich wieder einen blauen Himmel zu sehen bekommen. |
| Shua: | Ich habe nicht nach dem Himmel gefragt, sondern nach ECOBAN. |
| Noah: | Naja... es wird ihnen nicht gefallen, aber sie werden wieder Solarenergie nutzen müssen, wie im 21. Jahrhundert. |
| Noah: | Aus ECOBAN wird ein großer Haufen Müll werden. |
| Noah: | Dann müssen die ECOBANer draußen in der Sonne arbeiten, Seite an Seite mit den Marrianern. |
| Shua: | Seite an Seite? |
| Shua: | Eher würden sie uns alle töten! |
Was in der Tat der Plan der 'Aktion Marr' zu sein scheint - gut geraten, Shua.
| Shua: | Wo steckt bloß dieser Woody schon wieder? |
|---|---|
| Shua: | Ach ja, ich habe sie dort getroffen. |
| Noah: | Wen meinst du? |
| Shua: | Eine alte Freundin. |
Nämlich Jay...
| Noah: | Alte Freunde sind etwas für Lebende! |
|---|---|
| Noah: | Du jedoch bist tot! Also vergiss sie! |
| Noah: | Denk lieber darüber nach, wie du noch einmal hinein kommen könntest, um das DELOS-System abzuschalten. |
| Noah: | Und das mit deinem Gleiter kannst du dir aus dem Kopf schlagen. |
| Noah: | Das ist viel zu gefährlich! |
Shua fährt per Motorrad zu den Marrianern, vorbei an deren Scharfschützen...
| Default: | Der darf passieren. |
|---|
Im Zentrum der Marrianer: Woody spielt auf der Mundharmonika eine traurige Melodie. Zed raucht eine Zigarette... Goliath will auch mal daran ziehen:
| Goliath: | Gib mal her! |
|---|---|
| Goliath: | Hör auf, diese Grabesmusik zu spielen! |
| Goliath: | Spiel doch mal etwas Lustiges! |
Und Woody legt einen Gang zu...
| Moe: | Woody, willst du mal ziehen? |
|---|---|
| Moe: | Das schmeckt echt toll! |
| Moe: | Aua - ist das heiß! |
Shua besucht die Marrianer; Woody hat ein schlechtes Gewissen und versucht, sich zu verstecken.
| Moe: | Shua! |
|---|---|
| Moe: | Was verschafft uns die Ehre? |
| Shua: | Woody, lass uns gehen. |
| Woody: | Shua... |
| Moe: | Ich kann ihn nicht ausstehen, diesen Exil-ECOBANer! |
| Moe: | Wenn Woody nicht wäre, würde ich ihm die Rübe einschlagen. |
| Goliath: | Moe, hast du meinen Propeller gesehen? |
Moe hält ein Vorderrad eines Motorrads hoch:
| Moe: | Den da? |
|---|---|
| Goliath: | Machst du Witze? Nein, den kleinen. |
Genau diesen Propeller hat Woody "mitgehen lassen":
| Woody: | Du meintest, du könntest das gebrauchen? |
|---|---|
| Shua: | Erst hängst du mit denen herum, und dann klaust du ihre Sachen? |
| Woody: | Ich hab's nicht geklaut. Ich hab's gefunden! |
| Woody: | Du hast doch gesagt, du brauchst so etwas für den Gleiter. |
| Shua: | Häng nicht mehr mit denen herum! |
| Shua: | Das ist zu gefährlich, verstanden? |
| Shua: | Gib mir die Mundharmonika. |
Woody bemerkt die Handschelle, die Shua immer noch am linken Handgelenk trägt...
| Woody: | Shua! |
|---|---|
| Woody: | Das ist cool. Was ist das? |
| Shua: | Ein Armband. |
Sehr schöne Interpretation. :-)
| Woody: | Wo hast du es her? |
|---|---|
| Shua: | Das geht dich nichts an, Kleiner. |
Das ist natürlich nicht die Methode, Woodys Neugier zu stillen:
| Woody: | Jetzt sag schon - wer ist es? |
|---|
Shua lehnt sich zurück und erinnert sich an Jay. Der beugt sich im selben Moment über Shuas Maske und lässt ihre Gedanken zurück schweifen...
Rückblende: Shua und Jay am "Wundervollen Tag":
| Shua: | Dr. Noah sagt, der Himmel ist blau. |
|---|---|
| Shua: | "Himmelblau" nannten die Leute das früher. |
| Shua: | Und in Gibraltar, da sind der Himmel und das Meer richtig blau. |
| Shua: | Stell dir das bloß mal vor! |
Jay kann Shuas Begeisterung nicht ganz nachvollziehen. Da kommt dem Jungen eine Idee:
| Shua: | Komm mal mit. |
|---|---|
| Jay: | Wohin? |
Shua führt Jay durch einen Abwasserkanal ins Freie außerhalb von ECOBAN. (Und fällt dabei einen kleinen Hügel hinunter - "fallen" ist Shuas ständiges Thema in diesem Film.)
| Jay: | Es ist verboten, hier herumzulaufen. Lass uns zurück gehen! |
|---|---|
| Jay: | Ich habe Angst! |
| Shua: | Du brauchst keine Angst zu haben. |
| Shua: | Mach einfach die Augen zu und nimm meine Hand. |
| Shua: | Ich werde dir etwas Wunderbares zeigen! |
Shua hält Jay die Augen zu, bis die Sonne zwischen den Wolken hervor bricht...
| Shua: | Jay, jetzt kannst du die Augen wieder öffnen. |
|---|---|
| Jay: | Wow - ist das schön! |
| Jay: | Woher wusstet du davon? |
Shua hat ein Papierflugzeug gefaltet und lässt dieses fliegen.
| Shua: | Dr. Noah hat es mir gezeigt. |
|---|---|
| Shua: | Er sagte, in Gibraltar kann man so etwas jeden Tag sehen! |
| Shua: | Versprich mir, dass wir eines Tages zusammen dorthin gehen. |
Und Jay küsst Shua auf die Wange... der Junge lässt sich auf den Rücken fallen.
Jay erwacht aus ihrer Erinnerung:
| Jay: | Es war so schön, dass unsere Augen es nicht fassen konnten. |
|---|---|
| Jay: | Wir nannten diesen Tag unseren "Wundervollen Tag". |
| Jay: | Aber der Anblick war nicht von Dauer. |
| Jay: | In dieser Nacht verschwand er hinter den Wolken. |
| Jay: | Seit diesem Tag habe ich ihn nie wieder gesehen. |
Moe und Woody in den Straßen von Marr; aufrührerische Reden der Marrianer tönen über ein Megaphon:
| Default: | Wem gehört dieses Land? |
|---|---|
| Default: | Wer hat das Land kultiviert und diese Stadt erbaut? |
| Default: | Durch wessen Blut und Schweiß wurde unser schönes Marr erschaffen? |
| Default: | Waren das die Leute von ECOBAN? Nein! |
| Default: | Wir selbst haben das getan! |
| Moe: | Hey, es wird unruhig! |
| Moe: | Das wird einen Aufstand geben. |
| Woody: | Quatsch. Shua hätte davon wissen müssen,... |
| Woody: | ...aber mein Bruder hat nichts davon erzählt. |
| Moe: | Er stammt aus ECOBAN. Wie kann der dein Bruder sein? |
| Moe: | Er ist doch bloß ein Spinner! |
| Woody: | Natürlich ist er mein Bruder! Wieso soll er verrückt sein? |
| Moe: | Er labert ständig nur von Gibraltar. |
| Moe: | So einen Ort gibt es auf dieser Welt doch gar nicht. |
Moe redet weiter, doch hinter seinem Rücken läuft Woody davon, mitten in die Menschenmassen hinein...
| Moe: | Deine Heimat ist hier! |
|---|---|
| Moe: | Und ich werde dir beibringen, wie man kämpft. |
Moe bemerkt, dass Woody fort ist, und fährt ihm auf seinem Motorroller nach.
| Moe: | Woody! Wohin...? |
|---|---|
| Moe: | Woody! Wirst du wohl hier bleiben?! |
Shua lässt von einem Schmied die Handschelle an seinem Handgelenk entfernen.
| Default: | Jetzt protestieren sie schon am frühen Morgen. |
|---|---|
| Default: | Ich schätze mal, ich werde heute kein Geschäft machen. |
| Shua: | Hast du vielleicht zufällig Woody gesehen ? |
| Default: | Woody? Ja, ich glaube, er war mit dem Zwerg zusammen. |
| Default: | Wie heißt der doch gleich nochmal? |
| Default: | Gib mir das da bitte mal rüber. |
Schwerbewaffnete Truppen von ECOBAN marschieren auf und schießen mit Gasgranaten.
Die Aufständischen versuchen, einen ihrer Feinde zu isolieren und abzufangen.
| Default: | Da kommt einer! Schnappt ihn an der Kreuzung! |
|---|
Die Truppen gehen mit Schlagstöcken gegen die Aufständischen vor; Woody wird in der Menge fast niedergetrampelt. Moe versteckt sich, mit einer Waffe in der Hand; plötzlich taucht Woody neben ihm auf.
| Moe: | Woody, spinnst du? |
|---|---|
| Moe: | Was zur Hölle machst du denn? |
| Moe: | Bist du verrückt? |
| Woody: | Warte einen Moment. |
Woody läuft aus der Deckung heraus und hebt eine Schutzbrille der ECOBAN-Truppen vom Boden auf, die in fasziniert.
| Moe: | Was zum... |
|---|---|
| Moe: | He! He! |
Shua beobachtet die Ereignisse durch eine Bretterwand; er entdeckt Jay unter den ECOBAN-Truppen. Shua kehrt zurück in die Schmiede:
| Shua: | Wenn du Woody siehst, dann sag ihm, dass er nach Hause gehen soll. |
|---|
Jay fährt auf ihrem Motorrad langsam durch die Straßen von Marr; Etha warnt Jay über Sprechfunk:
| Etha: | Jay, dort ist ein Aufstand ausgebrochen. Lass uns umkehren. |
|---|
Die Aufständischen bewerfen Jays Motorrad mit einem Molotow-Cocktail:
| Default: | Verschwindet von hier! |
|---|
Einer der Aufständischen richtet eine Panzerfaust auf Jays Fahrzeug. Doch plötzlich rast Shua mit seinem Motorrad mitten zwischen ihnen durch, und ihr Schuss geht daneben. Jay folgt Shua durch die entstandene Lücke.
| Etha: | Jay! Bist du in Ordnung? |
|---|---|
| Etha: | Antworte mir! |
Jay beantwortet Ethas Funksprüche nicht; deshalb fährt Etha ihrer Kollegin hinterher.
Jay folgt Shua zu dessen Versteck. Auch Etha hat das Schiffswrack erreicht, hält sich aber im Hintergrund. Jay arbeitet sich bedächtig vorwärts, aber eine Karte an der Wand zieht ihre Aufmerksamkeit auf sich: Gibraltar! Plötzlich steht Shua neben ihr.
| Jay: | Shua? |
|---|---|
| Jay: | Du bist Shua, nicht wahr! |
| Shua: | Es ist gefährlich außerhalb der Stadt. |
| Jay: | Ich dachte, du wärst tot! |
Shua stoppt den laufenden Plattenspieler:
| Shua: | Der Shua, den du kanntest, ist tot. |
|---|---|
| Shua: | Wir beide sind jetzt Feinde. |
Etha beobachtet die Szene durch ein Fernglas.
| Jay: | Ich betrachte die Marrianer nicht als meine Feinde. |
|---|---|
| Shua: | Die Marrianer sehen das leider nicht so. |
Aber die "Hot Dogs" stören das Wiedersehen für beide Seiten...
| Etha: | Verdammt! |
|---|
Etha muss sich zurückziehen, und auch Jay darf sich nicht erwischen lassen:
| Shua: | Diese lästigen Kröten! |
|---|---|
| Shua: | Versteck dich hier! |
Schimpfend steigt Moe die enge Metalltreppe hinauf:
| Moe: | Stufen sollten breit und bequem zu begehen sein. |
|---|---|
| Moe: | Das hier ist ja fast wie Bergsteigen! |
| Moe: | Hallo, Shua! Da bist du ja. |
| Moe: | Der Boss will dich sehen. |
| Moe: | Wir sollten die Strategie für die große Mission morgen besprechen. |
| Moe: | Das wird eine heiße Sache werden! |
| Moe: | Wir werden den ECOBAN-Außenposten angreifen. |
Jay beobachtet die "Hot Dogs" aus ihrem Versteck heraus, ist aber in Gedanken versunken...
| Jay: | Ich bin so froh, dass du am Leben bist, Shua! |
|---|---|
| Jay: | Du wirst es zwar kaum glauben,... |
| Jay: | ...aber ich habe dich genauso vermisst... |
| Jay: | ...wie du deinen blauen Himmel. |
Auch Etha hat inzwischen die "Hot Dogs" im Visier ihres Fernglases.
Jay verlässt das Versteck der Hot Dogs. In ihren Ohren klingen Shuas Worte zum Abschied:
| Shua: | Geh zurück, Jay. Und komm nicht wieder hierher. |
|---|
Die "Hot Dogs" in ihrem Treffpunkt: Helen tanzt auf dem Tisch, und Moe kann sich vor Sabbern kaum noch zurückhalten...
| Moe: | Du bringst mich um, Helen! |
|---|---|
| Moe: | Ich explodiere gleich! |
| Zed: | Hör auf, zu träumen! |
| Zed: | Helen ist doppelt so groß wie du. |
| Moe: | Ich trete dir gleich in den Hintern! |
Doch es gibt Wichtigeres zu besprechen:
| Goliath: | Was soll das? |
|---|---|
| Goliath: | Jetzt halt mal die Klappe und hör zu! |
| Goliath: | Die ECOBANer bringen jeden Tag ihre Lieferungen mit den Trucks. |
| Goliath: | Ich bin mir sicher, dass dort auch ein paar Geschenke für uns dabei sind. |
| Moe: | Ich will nur Helen, das reicht mir. |
Goliath schlägt nach Moe, doch der duckt sich...
| Goliath: | Wir sollten diese Geschenke annehmen... |
|---|---|
| Goliath: | ...und uns ihnen erkenntlich zeigen. |
| Shua: | Wovon redest du? |
| Goliath: | Morgen werden wir den ECOBANern einen Besuch abstatten,... |
| Goliath: | ...unsere Geschenke einsammeln... |
| Goliath: | ...und uns nett bei ihnen bedanken. |
| Shua: | Und? |
| Goliath: | Was für Freunde wären wir, wenn wir dich nicht einladen würden,... |
| Goliath: | ...an einer so großen Sache mitzumachen? |
| Shua: | Freunde? |
| Goliath: | Brüder des Widerstandes! |
| Shua: | Du benutzt das Wort "Widerstand", um etwas zu rechtfertigen... |
| Shua: | ...was kaum mehr ist als ein Diebstahl? |
| Shua: | Halte dich zurück, wenn du weißt, was gut für dich ist. |
| Goliath: | Du elender Huren...! |
Goliath greift nach einer Flasche, doch Shua richtet seine Pistole auf ihn.
| Shua: | Wenn du aufhören könntest, nur mit deinen Muskeln zu denken,... |
|---|---|
| Shua: | ...würdest du verstehen, was wirklich getan werden müsste. |
| Shua: | Es ist eure Sache, wenn ihr Dummheiten macht und getötet werdet. |
| Shua: | Aber zieht Woody da nicht hinein! |
| Shua: | Wenn ihm irgend etwas passiert, schicke ich dich in Stücken nach Hause! |
Shua nimmt Woody an die Hand und verlässt das Lokal.
| Moe: | Moment mal! Wer hat denn Woody heute gerettet? |
|---|---|
| Moe: | Diese undankbare kleine Tunte! |
| Moe: | Ich sage dir, im Herzen gehört er zu ECOBAN! |
| Moe: | So ein arroganter Blödmann! |
| Moe: | Los, jetzt macht mal Musik, Leute! |
Aber die Stimmung ist bereits ruiniert, und Goliath besäuft sich lieber...
Shua schimpft Woody aus:
| Shua: | Willst du bei denen leben? |
|---|---|
| Woody: | Wieso? Bist du sauer auf mich? |
| Shua: | Du hast nicht auf meine Warnungen gehört. |
| Woody: | Also lässt du mich zurück? |
| Woody: | Ich werde dir folgen. |
| Shua: | Wohin sollte ich denn verschwinden? |
| Woody: | Ich weiß, dass du den Gleiter reparieren und mich zurücklassen willst. |
| Woody: | Aber dann bringe ich mich um! |
Woody fängt an zu heulen.
| Shua: | Hör auf damit! |
|---|---|
| Shua: | Was für einen Unfug haben sie dir da bloß eingeredet! |
| Shua: | Und rede nicht so leichtfertig über das Sterben. |
Shua gibt Woody die Handschelle, welche dieser beim letzten Treffen so bestaunt hatte.
| Shua: | Hier. |
|---|---|
| Shua: | Nimm das. |
| Shua: | Ich brauche es nicht. |
| Woody: | Aber das ist doch von deiner Freundin. |
| Shua: | Sie ist nicht meine Freundin. |
| Shua: | Und ich gehe nirgendwo hin. |
| Woody: | Wirklich? Also bleibst du bei mir? |
| Woody: | Lass mich nicht zurück, egal was passiert. |
| Shua: | Ich werde es mir überlegen. |
Im ECOBAN-Sicherheitsbüro: Etha berichtet Simon über ihre Beobachtung von Jay und zeigt ihm die Video-Aufnahmen:
| Simon: | Und du bist sicher, dass es Jay war? |
|---|---|
| Etha: | Jawohl, Sir. Absolut sicher. |
| Simon: | Na gut. Das wäre dann alles. |
| Simon: | Etha, das bleibt vorerst unter uns. |
| Etha: | Zu Befehl, Sir! |
Simon erkennt Shua sofort, als er eine Großaufnahme von dessen Gesicht sieht. Er erinnert sich an den Tag, als Shua ECOBAN 'verließ'...
ECOBANs Truppen stürmen das Versteck der Marrianer:
| Simon: | Unser Ziel ist der Verdächtige, der in das DELOS-System eingedrungen ist. |
|---|---|
| Simon: | Er versteckt sich in einem Tanker-Wrack im Dock-Bereich Nr. 5. |
| Simon: | Falls er Widerstand leistet, erschießt ihn! |
Shua hat einen Alptraum, erwacht aber noch rechtzeitig, um dem Feind zu entkommen.
| Default: | Alpha 1, niemand hier! |
|---|---|
| Default: | Alpha 2, hier ist auch nichts! |
Simon lässt Shuas Behausung in die Luft sprengen.
Im Sicherheitsbüro von ECOBAN: Simon stellt Jay wegen ihres Besuchs bei Shua zur Rede
| Simon: | Warum hast du mir das nicht erzählt? |
|---|
Simon versucht, Jay von Shua abzubringen, indem er seine alte Lüge wiederholt:
| Simon: | Er hat einen Mord begangen und sich von ECOBAN angewendet! |
|---|---|
| Simon: | Du darfst nicht bloß aufgrund alter Erinnerungen Mitleid mit ihm haben! |
Die Marrianer spionieren den Wagen des Materialtransport ECOBANs aus, den sie erbeuten wollen:
| Goliath: | Dort! Das ist er! |
|---|---|
| Moe: | Wo? |
| Moe: | Ah, ich sehe ihn! |
Der Überfall der "Hot Dogs" auf den ECOBAN-Außenposten:
| Moe: | Guten Tag, Sir. Tut mir leid wegen der Verspätung. |
|---|---|
| Default: | Wer zum Teufel sind Sie denn? |
| Default: | Zeigen Sie mir Ihren Pass. |
| Moe: | Oh, der Pass? Den muss ich wohl verloren haben... |
| Default: | Kein Pass? |
| Default: | Raus aus dem Truck! |
| Moe: | Ach ja, er muss hier irgendwo... wo hab ich ihn nur? |
| Default: | Was machen sie da? Raus da! |
| Moe: | Richtig! Der Pass. |
| Moe: | So, jetzt bin ich draußen! Und was nun? |
Die Marrianer eröffnen das Feuergefecht, das bald in einen Nahkampf übergeht
| Moe: | Du elender Mistkerl! |
|---|---|
| Goliath: | Los, weiter! |
Die Marrianer gewinnen das Feuergefecht, erobern den Truck und steigen ein:
| Goliath: | Schnell weg! |
|---|
Der Überfall ist gelungen. Aber ECOBAN verfolgt den Feind nicht:
| Adjutant: | Wartet! Lasst sie laufen. |
|---|
Siegestrunken rasen die "Hot Dogs" davon:
| Moe: | Und jetzt wird erst mal gefeiert... |
|---|
Stabsbesprechung in ECOBAN - der Adjutant kritisiert Sicherheitschef Simon:
| Simon: | Mir wurde gemeldet, es habe einen Überfall gegeben. |
|---|---|
| Adjutant: | Und wo waren Sie, als dieses Ungeziefer uns überfallen hat? |
| Simon: | Wie soll ich etwas beschützen, von dessen Existenz ich gar nichts wusste? |
| Adjutant: | Alles, was Sie zu bieten haben, sind Ausreden, aber keine Ergebnisse! |
| Adjutant: | Wenn ich mich auf Sie verlassen würde, wäre ich nicht hier! |
Aber er verlässt sich eben nicht auf Simon, sondern hat den Überfall selbst provoziert, um dem Feind einen Peilsender zuzuspielen.
| Default: | Das Ziel hat seinen Kurs geändert und bewegt sich nun auf Dock-Bereich 2 zu. |
|---|---|
| Adjutant: | Sobald das Ziel des Trucks bestätigt wurde, werden sie diesen Ort gründlich säubern. |
Dr. Noah und Shua hören die "Hot Dogs" zurückkehren:
| Noah: | Was soll denn dieser Lärm? |
|---|---|
| Noah: | Ich hatte diesen "Hot Dogs" doch gesagt, sie sollen sich still verhalten. |
| Shua: | Vielleicht haben sie heute groß abgeräumt. |
| Noah: | Du denkst doch nicht etwa über den Gleiter nach? |
| Shua: | Ich repariere ihn nur, das ist alles. |
| Noah: | Damit nach ECOBAN zu fliegen, das ist glatter Selbstmord. |
| Shua: | Mach dir keine Sorgen. Ich hänge am Leben! |
| Shua: | ECOBAN hat etwas vor. |
| Shua: | Sie transportieren weiterhin Material nach Marr. |
| Noah: | Vermutlich versuchen sie, Marr in Brand zu stecken. |
| Noah: | Das DELOS-System braucht Ressourcen,... |
| Noah: | ...also werden sie das ganze Gebiet in Brand stecken und verschmutzen. |
| Noah: | Bist du sicher, dass du keine Dummheit vorhast? |
| Shua: | Kennst du denn einen anderen Weg? |
| Noah: | Wir brauchen jemanden, der in das DELOS-Zentrum gelangen kann, ohne Verdacht zu erwecken. |
| Shua: | Willst du etwa Jay für deine Zwecke einspannen? |
| Shua: | Da kannst du genauso gut warten, bis Marr komplett abgefackelt ist. |
Da irrt sich Shua - es wird am Ende Jay sein, die den Ausschlag gibt, DELOS zu vernichten.
| Noah: | Dann vergiss es eben! |
|---|
Die "Hot Dogs" feiern noch, aber der Gegenschlag von ECOBANs Truppen folgt auf dem Fuße:
| Zed: | Dort, wo das herkommt, gibt es noch mehr davon. |
|---|---|
| Default: | Also habt ihr diesmal wirklich etwas erbeutet. |
| Woody: | Wow, was ist das? |
Eine der Kisten enthält ein blinkendes Gerät - ein Ortungssystem von ECOBAN! ECOBANs Truppen umzingeln derweil bereits den Stützpunkt.
| Zed: | Was zur Hölle ist denn das? |
|---|---|
| Moe: | Was bedeutet dieses Blinken? |
| Default: | Ihr Idioten! |
Die Sicherheitstruppen ECOBANs stürmen, schwer bewaffnet, den Stützpunkt:
| Default: | Keine Bewegung! Lasst die Waffen fallen! |
|---|---|
| Default: | Hinlegen! Hände auf den Rücken! |
Einige Marrianer können sich vorerst zurückziehen, aber die ECOBANer rücken mit überlegener Feuerkraft rasch nach. Mehrere Marrianer sterben im Kugelhagel. Wütend feuert Goliath zurück, aber Zed reißt ihn zu Boden und in Deckung:
| Zed: | Weg da! |
|---|
Zed wirft eine Nebelgranate, und die "Hot Dogs" können sich zurückziehen. Der Anführer des Stützpunktes versteckt Woody und Karen im Kühlraum:
| Default: | Macht, dass ihr weg kommt! |
|---|---|
| Default: | Keinen Mucks! |
| Default: | Bleibt hier drin, egal was passiert! |
Goliath, Zed und Moe versuchen, sich den Weg freizuschießen:
| Zed: | Und ausgerechnet jetzt muss mir die Munition ausgehen... |
|---|---|
| Moe: | Ich gehe zuerst. |
| Moe: | Pass auf, damit du etwas lernst! |
| Moe: | Achtung! |
Aber eine Kugel trifft Moe ins Bein, und er bleibt mitten im Schussfeld liegen.
| Zed: | Moe! |
|---|---|
| Moe: | Das war wohl doch nicht so einfach... |
| Zed: | Ihr Schweine! Moe, ich komme! |
Zed versucht, Moe herauszuholen, wird aber von Kugeln durchsiebt...
| Moe: | Zed! |
|---|---|
| Moe: | Zed!! |
...und bleibt zurück, als Goliath Moe auf einen abfahrenden Lastwagen rettet.
Die beiden Kinder frieren entsetzlich im Kühlraum:
| Karen: | Woody, es ist so kalt. |
|---|
Woody friert selbst, aber er gibt Karen seine Jacke.
| Woody: | Ich gehe und hole Shua. |
|---|---|
| Karen: | Geh nicht. Ich hab Angst! |
| Woody: | Keine Sorge. |
| Karen: | Mir ist kalt. |
| Woody: | Ich bin bald wieder da. |
| Karen: | Lass mich nicht allein! |
| Woody: | Mach dir keine Sorgen. Ich komme zurück. |
| Woody: | Und nicht singen, ja? |
Aber Karen wird sich nicht an diesen Rat halten...
Woody schleicht hinaus - und wird beinahe entdeckt. Dann springt sein Haustier auf seinen Arm...
| Woody: | Sei still! |
|---|
ECOBANs Sicherheitstruppen kontrollieren den Schauplatz:
| Default: | Hände an die Wand! |
|---|---|
| Default: | Einen Schritt zurück! |
| Simon: | Tragt die Leichen raus und durchkämmt das Gebäude! |
| Default: | Jawohl, Sir! |
Woody schleicht weiter, als ihm plötzlich jemand von hinten den Mund zuhält:
| Shua: | Wo ist Karen? |
|---|
Karen ist immer noch im Kühlraum; sie hat zu singen begonnen - und wird von Jay entdeckt:
| Karen: | Woody? |
|---|---|
| Jay: | Oh je... |
Jay zieht das halb erfrorene Mädchen an sich.
| Jay: | Komm, wir gehen. |
|---|---|
| Karen: | Ich kann nicht. |
| Karen: | Woody hat gesagt, dass ich hier warten soll. |
Jay (mit Karen auf dem Arm) begegnet einem schwer verwundeten Marrianer, der sich aber nicht gegen sie wendet.
Simon schleicht durch das Kellergeschoss; plötzlich greift Shua ihn an und schlägt ihm die Waffe aus der Hand.
Woody beobachtet den Kampf zwischen den beiden.
Jay geht durch das Wrack und sieht überall Leichen liegen. Dann hört sie Kampfgeräusche und öffnet eine Tür:
Simon hat Shua zu Boden geschlagen und seine Waffe wieder aufgehoben...
| Simon: | Warum stirbst du nicht endlich, du elender Mistkäfer? |
|---|---|
| Simon: | Los, steh auf! Diesmal mache ich dich fertig! |
| Shua: | Du solltest mir dankbar sein, dass ich an deiner Stelle abgestürzt bin! |
| Simon: | Damals hättest du für ECOBAN sterben sollen! |
| Shua: | Du meinst wohl, damit Jay nicht die Wahrheit erfährt? |
Genau das tut sie aber gerade... sie sieht dieser Szene nämlich zu, ohne in den Kampf der beiden Rivalen einzugreifen.
| Simon: | Ja, auch das. Ein Punkt für dich... |
|---|---|
| Simon: | Nun musst du eben noch einmal sterben, für Jay und mich! |
Simon hört ein Geräusch, dreht sich um, schießt und trifft Woody - aber der legt dennoch einen Hebel um, und Wasser strömt in den Raum.
| Woody: | Shua... |
|---|---|
| Shua: | Woody! |
| Shua: | Woody!! |
Shua nimmt den schwer verletzten Woody in seine Arme; Jay stellt sich zwischen die beiden Männer.
| Simon: | Weg da! Geh aus dem Weg! |
|---|
Aber Jay weicht nicht - und Simon wagt es nicht, zu schießen. Als das Wasser immer weiter steigt, zieht er sich zurück.
Woody liegt auf einem Krankenbett; Shua sitzt an seinem Bett, Dr. Noah legt Woody eine Infusion. Jay wartet vor der Tür.
| Shua: | Ich dachte, ich wäre es, der auf ihn aufpasst. |
|---|---|
| Shua: | Dabei war es Woody, der mich gerettet hat. |
| Shua: | Ich wollte ihm den blauen Himmel zeigen. |
Die verbliebenen "Hot Dogs" haben Zed begraben und sinnen nun auf Rache.
| Goliath: | Tut mir leid, Zed. |
|---|---|
| Goliath: | Ich gehe nach ECOBAN. |
| Goliath: | Ihr braucht nicht mitzukommen, wenn ihr nicht wollt. |
Aber natürlich wollen sie - alle, ohne Ausnahme.
| Goliath: | Ich danke euch allen. |
|---|---|
| Goliath: | Als erstes brauchen wir Noahs Hilfe. |
Stabsbesprechung bei ECOBAN: Der Gouverneur, sein Adjutant und Sicherheitschef Simon planen das weitere Vorgehen.
| Adjutant: | Die "Hot Dogs" sind wir los. |
|---|---|
| Adjutant: | Aber Dr. Noah und sein Agent laufen immer noch frei herum. |
| Adjutant: | Sie konspirieren für ECOBANs Untergang. |
| Adjutant: | Wir sollten damit aufhören, immer der Sicherheitsabteilung die Schuld zu geben. |
| Adjutant: | Das ist reine Zeitverschwendung. |
| Adjutant: | Die "Operation Marr" ist startbereit. |
| Adjutant: | Mit Ihrer Erlaubnis können wir sofort loslegen. |
| Simon: | Wir müssen jetzt zuerst an uns selbst denken. |
| Simon: | Wir können nicht länger mit den Marrianern koexistieren! |
| Simon: | Und falls die Energievorräte noch weiter sinken, werden viele ECOBAN-Systeme nicht mehr richtig funktionieren. |
| Simon: | Damit würde es noch schwerer, die Aufstände der Marrianer zu unterdrücken. |
| Simon: | Zudem planen Dr. Noah und sein Agent wahrscheinlich schon eine Aktion. |
| Simon: | Wir müssen das Problem an seiner Wurzel ausrotten. |
Jay und Simon im ECOBAN-Sicherheitsbüro; Jay betrachtet die Maske, welche Shua bei seinem Eindringen getragen hatte.
| Simon: | Es ist unsere Pflicht, ECOBAN zu beschützen. |
|---|---|
| Jay: | Das einzige, was ECOBAN wirklich gefährdet, ist ECOBAN selbst. |
| Jay: | Aber das interessiert mich nicht mehr. |
| Simon: | Bis morgen wird Marr komplett zerstört sein, |
| Simon: | Und Shua ebenfalls. |
| Jay: | Sogar sie haben ein Recht, sich zu verteidigen. |
| Simon: | Wohin gehst du? |
| Simon: | Jay! |
| Simon: | Jay!! |
| Jay: | Solange wir nicht aufgeben, wird er es auch nicht tun. |
Wütend zerschlägt Simon mit der Faust Shuas Maske - aber er lässt Jay unbehelligt gehen. Jay fährt mit ihrer Maschine zu Shua; dieser sieht durchs Fenster in die Abendsonne, während der Plattenspieler ihrer beiden Melodie spielt. Und dann sinkt Jay Shua in die Arme.
Jay hält Wache an Woodys Krankenbett, ist aber eingeschlafen. Als sie erwacht, findet sie einen Brief von Shua - gefaltet aus einem Papierflieger, wie in ihren Kindheitstagen...
| Shua: | Ich habe diese Zukunft ohne Hoffnung satt. |
|---|---|
| Shua: | Alles, was ich mir wünsche, ist ein leuchtender Himmel. |
| Shua: | Wie an diesem einen Tag vor langer Zeit. |
| Shua: | Deshalb muss ich fort. |
Wir sehen Shua auf seinem Gleiter fliegen; er trägt eine Schutzbrille der ECOBAN-Truppen.
| Shua: | Ich weiß nicht, wo ich sein werde,... |
|---|---|
| Shua: | ...aber Du weißt, dass Du in meinem Herzen sein wirst. |
| Shua: | Bitte kümmere Dich um Woody. |
Ein Laster mit Goliath und Moe fährt auf ECOBAN zu... und weitere schöne Flugbilder von Shua auf seinem Gleiter.
Aufmarsch der Sicherheitstruppen in ECOBAN:
| Default: | Truppe vollzählig angetreten! |
|---|---|
| Default: | Unsere Aufgabe ist es, die Innere Sicherheit zu wahren! |
| Default: | Bleibt auf eurem Posten, haltet die Augen offen und erstattet bei jeder verdächtigen Aktivität sofort Bericht! |
Der Adjutant kommt hinzu und erkennt, dass hier etwas nicht stimmt:
| Adjutant: | Wer hat die Truppen von der Operation Marr abgezogen? |
|---|
Offenbar war es Simon. "Commander Cade" scheint der anwesende Subkommandant zu sein.
| Default: | Commander Cade, Sir. |
|---|---|
| Default: | Mir wurde befohlen, die Sicherheitstruppe zu verstärken. |
| Adjutant: | Wo ist er? |
| Default: | Er ging zum DELOS-Turm, Sir. |
Und dort werden wir Simon später wieder sehen - deshalb meine obige Vermutung.
| Adjutant: | Was? |
|---|---|
| Adjutant: | Schicken sie die Truppen nach Marr. Das ist ein Befehl! |
| Default: | Jawohl, Sir. |
| Default: | Bataillon, in den Truck! |
Die verbliebenen "Hot Dogs" erinnern sich an Dr. Noahs Anweisungen...
| Noah: | Solange wir das DELOS-System nicht abschalten, wird dieser Krieg nie enden. |
|---|---|
| Noah: | Du musst die Energiezufuhr unterbrechen, bevor Shua das System lahmlegen kann. |
Die mir vorliegende englische Version sagte: "...before Shua puts the spics in the system", aber für "spics" habe ich keine taugliche direkte Übersetzung finden können.
| Noah: | Das ist deine Aufgabe. |
|---|
Und Moe wird sie tatsächlich lösen. So ganz klar ist mir der Plan der verbliebenen "Hot Dogs" allerdings nicht: Hat Dr. Noah nun doch den Einsatz des Gleiters gebilligt? Offenbar wissen Noah und Goliath zumindest, dass Shua ebenfalls in ECOBAN sein wird, auch wenn er es auf eigene Faust versucht.
Simon ist derweil im DELOS-Zentrum eingetroffen, wo er Shuas Angriff erwartet. Die "Hot Dogs" überwinden mit ihrem Lastwagen ihr erstes Hindernis:
| Moe: | Da! Siehst du es? |
|---|---|
| Goliath: | Fertig? |
| Goliath: | Feuer! |
Moe schießt per Panzerfaust den Weg frei, durch die Überreste eines der großen Propeller.
Der Adjutant meldet per Video-Übertragung den Verlauf der "Operation Marr" - alles läuft nun gleichzeitig ab.
| Adjutant: | Gouverneur, die Operation Marr ist in vollem Gang. |
|---|---|
| Gouverneur: | Ich wünsche Ihnen viel Erfolg. |
| Adjutant: | Ich werde mein Bestes geben, Sir! |
Shua dringt mit seinem Gleiter auf ECOBAN-Gebiet vor; mehrere Sicherheitskräfte mit Flugmaschinen verfolgen ihn. Shua fliegt durch enge Röhren; einer der Verfolger zerschellt an einer Wand. Schließlich wird der Gleiter von Maschinengewehrfeuer getroffen, und Shua fällt ins Wasser.
Der Angriff der "Hot Dogs" auf ECOBAN:
| Moe: | Dort entlang! |
|---|---|
| Moe: | Hey, hey - fahren wir nicht zu schnell? |
| Goliath: | Umso eher können wir es ihnen heimzahlen! |
Shua ist den Verfolgern durch Tauchen entkommen und erreicht den DELOS-Turm. Auch der Lastwagen der "Hot Dogs" rast auf den DELOS-Turm zu...
| Moe: | Was zum ...? Was ist denn da los? |
|---|---|
| Moe: | Dort ist eine Lücke! So ein Mist! |
| Moe: | Der alte Mann sagte doch... |
| Moe: | Halt! Stop! |
| Goliath: | Er sagte: "Fahrt mit Vollgas!" |
Shua schleicht durch die Gänge von DELOS, während überall Sicherheitstruppen herum laufen.
Die Sicherheitstruppen haben Shua gestellt. Doch genau in diesem Moment bricht Goliaths Lastwagen durch die Mauer des Turms und überrollt die Feinde.
| Moe: | Verdammt! Ich muss wohl unverwundbar sein, wenn ich das überlebt habe! |
|---|---|
| Moe: | Offenbar habe ich einen Schutzengel, und das Glück des Teufels noch dazu! |
| Moe: | Shua! Willst du mitfahren? |
Inzwischen ist auch Jay in ihrem Motorrad unterwegs nach ECOBAN. Und der Lastwagen der "Hot Dogs" dringt immer weiter vor:
| Goliath: | Beeil dich! |
|---|
In ECOBAN steigt Jay vom Motorrad auf eine Flugmaschine um und fliegt zum DELOS-Turm.
Der Angriff läuft... Shua fährt per Auszug zur Steuerkonsole, Moe steht bereits am Energie-Terminal. Jay fliegt in den DELOS-Turm ein, und Shua hat inzwischen die Steuerkonsole erreicht. Dann bricht wieder ein Feuergefecht zwischen den "Hot Dogs" und ECOBANs Truppen los...
| Moe: | Ihr Kerle seid erledigt, sobald ich die Energie gekappt habe! |
|---|
Der Adjutant selbst führt einen leichten Kampfpanzer gegen den Lastwagen ins Feld.
Jay mit ihrem Fluggerät steigt in die Höhe auf, in Richtung Shua.
Fassungslos sieht Moe zu, wie Goliath sich selbst zusammen mit dem Kampfpanzer in die Luft sprengt.
Und dann gehen in DELOS die Lichter aus...
Als Shua den Zylinder mit dem Programm zur Zerstörung des DELOS-Zentrums in die Konsole schieben will, schießt Simon ihm in den Arm.
| Simon: | Also hast du es doch geschafft. |
|---|---|
| Simon: | Du bekommst das, was du verdienst! |
| Shua: | Dies ist für das Wohl von Marr und ECOBAN! |
| Simon: | ECOBAN? |
| Simon: | Du ruinierst unser aller Zukunft! |
| Simon: | Du ruinierst meine Zukunft mit Jay! |
| Simon: | Wieso du? Wieso solltest nur du sie bekommen dürfen? |
Und wieder tritt Jay genau in dem Moment auf den Plan, in dem sie aus Simons Position besser nichts gehört hätte. Sie hebt den Zylinder vom Boden auf...
| Simon: | Nein! |
|---|---|
| Simon: | Jay, nicht! |
| Simon: | Ich will das nicht tun, aber... |
| Simon: | Jay! |
Simon schließt die Augen, und ein Schuss ist zu hören... Jay bricht zusammen, und Simon ebenfalls.
Man sieht den lachenden Adjutanten - offenbar hat dieser durch Simons Arm hindurch (denn der blutet ebenfalls) Jay in die Brust getroffen. Aber es ist zu spät - der Zylinder hat sein Ziel erreicht, und DELOS löst sich in seine Einzelteile auf.
Simon hält die schwer verletzte Jay in seinen Armen. Shua hat seine Pistole in der Hand, aber er schießt nicht auf Simon. Die Zerstörung von DELOS verändert die Schwerkraftverhältnisse, und alle drei schweben davon.
Jay liegt stark blutend in Simons Armen; dieser gibt ihrem Körper einen leichten Stoß, sodass er zu Shua auf dessen Plattform schwebt. Dann schwebt Simon davon und drückt auf einen roten Knopf (DELOS-Selbstzerstörung?), bevor auch ihn die Kugel des Adjutanten trifft. Doch bevor der Adjutant auch Shua und Jay erschießen kann, schafft Simon es noch, ihm eine Kugel in den Kopf zu jagen.
Über Shua und Jay schließt sich eine durchsichtige Kapsel. Simon bleibt außerhalb der Kapsel, legt jedoch seine Hand darauf, und Jay die ihre auf die Innenseite. Dann löst sich der DELOS in kleinste Teilchen auf - inklusive Simon, der zuletzt also wenigstens für seine geliebte Jay sterben darf...
Schluss-Szene (offenbar inspiriert von "Total Recall", woran mich überhaupt der gesamte Film massiv erinnert):
| Karen: | Großvater, ich sehe ein Licht! |
|---|---|
| Noah: | Das ist gut. Alles ist gut... |